Als Mensch mit ADHS braucht es manchmal seine Zeit, um ein Ziel zu erreichen. In meinem Fall waren es zehn Jahre, die von der Idee bis zur Realität vergangen sind.
Ich hatte die erste Idee einer Zeitmanagement-App, als ich mich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden des Planens und Überprüfens beschäftigte. Warum kommen diese Methoden in den Kalender-Apps nicht vor? Immer nur die Eisenhower-Matrix, also die Bestimmung, ob eine Aufgabe wichtig und/oder dringend ist. Immer nur die 2-Minuten-Regel, die ja für ADHS-Gehirne gerade das Falsche ist. Aus 2 Minuten werden 2 Stunden …
Erst mit Künstlicher Intelligenz war es möglich, auch als Laie Ideen in Code umsetzen zu lassen und veröffentlichen zu können. Ich bin selbst Betroffener von ADHS und Dysthymie und weiß, was gefehlt hat. Es ist nicht die hundertste Kalender-App, sondern ein neuer Zugang zur Wahrnehmung der eigenen Zeit. Die App sollte sich fluffig anfühlen, nicht auch noch Stress verursachen beim Öffnen, und keine der üblichen haltlosen Coaching-Versprechen machen.
So bekam der Gedanke eine Form und eine Persönlichkeit — eine beobachtende Elfe, die sich auf die Schulter des Menschen setzt, der viel im Kopf trägt und manchmal Schweres. Auch auf meine. Aus dem Sozialpädagogen und Kulturmanager, der ich war, wurde jemand, der mehr als eine App gebaut hat. Eine ganze Gedankenwelt. Fluffy.
Wenn Dich der ganze Bogen interessiert — hier ist die längere Version.